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Aktuelles

21.10.2016 | Stefanie Starke | Passau | Walter Taubeneder MdL

Im Interesse des Verbandes

Vertreter des Landwirtschaftlich-Technischen Dienstes suchen Austausch mit MdL Taubeneder

Es ist bereits das zweite Mal, dass sich Vertreter des Verbandes Landwirtschaftlich-Technischer Dienst Bayern e.V. (VLTD) mit MdL Walter Taubeneder, in seiner Funktion als Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, zu den Interessen des Verbandes ausgetauscht haben.

(v.l.) Johann Götzer, MdL Walter Taubeneder, Carmen Geißler und Albert Bauer, zweiter Vorsitzender des VLTD-Niederbayern.
„Wir treten für die beruflichen, wirtschaftlichen und natürlich auch sozialen Anliegen unserer Mitglieder ein, die hauptsächlich Arbeitnehmer und Beamte des landwirtschaftlich-technischen Dienstes sowie landwirtschaftlich-hauswirtschaftliche Fachlehrer sind“, betont Albert Bauer, der zweite Vorsitzende des VLTD Niederbayern eingangs.
Allein um den Unterricht in den Landwirtschaftsschulen aufrecht zu erhalten, sei es oberstes Ziel des Verbandes dem Stellenabbau in der Landwirtschaftsverwaltung entgegenzuwirken. „Hier konnten bereits erste Erfolge erzielt werden – die abzubauenden Stellen sind zumindest reduziert worden“, dankt Bauer in diesem Zusammenhang MdL Taubeneder. Im Bereich des Schulbetriebes sei es dem Verband jedoch wichtig eine schnelle Nachbesetzung von Lehrerstellen zu erwirken: „Um künftige Engpässe zu vermeiden, müssen wir den Prozess der Nachbesetzung dringend beschleunigen“, so Bauer. Auch für Beamte des mittleren und gehobenen Dienstes wolle man sich stark machen: „Vor allem jüngere Kollegen sollen besser gefördert werden. Wir stellen uns hier einen frühzeitigen, möglichen Wechsel in die Laufbahn des gehobenen, beziehungsweise des höheren  Dienstes vor – eine höhere Durchlässigkeit wäre wünschenswert.“ Auch das Beurteilungswesen nach dem Leistungsprinzip von Beamten sowie die Fahrzeitenregelung außerhalb der Regelarbeitszeit oder auch die weitere Einführung von Telearbeitsplätzen müssen laut Bauer auf den Prüfstand gebracht werden – „alles wiederholte Themen, in denen wir natürlich vorankommen möchten, daher auch der Austausch.“ Der Verband halte stets engen Kontakt zur Politik. „Wir sehen uns gut vertreten und wollen natürlich weiterhin in diesem Sinne zusammenarbeiten“, so der Verbandsvertreter gegenüber MdL Taubeneder. Carmen Geißler von der Staatlichen Führungsakademie Landshut berichtete vom Stand der Behördenverlagerung: Die Abteilung Förderung, welche von Landshut nach Regen verlagert werde, sei derzeit zügig im Aufbau – bereits im Februar 2016 starteten fünf Kollegen in Regen. Derzeit sind acht, und ab Januar 2017 zehn Kollegen in Regen beschäftigt. Die ressortübergreifende Zentrale Vergabestelle werde in Münchberg aufgebaut. „Die neuen Mitarbeiter kommen aus der Region Regen, beziehungsweise Münchberg und werden die ersten Monate in Landshut eingearbeitet. Die Sorgen der Mitarbeiter, welche nicht an den neuen Standort wechseln, sollten von politischer Seite ernst genommen werden“, bittet Geißler MdL Taubeneder um Verständnis. Diese würden schließlich neue Mitarbeiter einarbeiten, ihr Wissen weitergeben und sich selbst noch in Ungewissheit bezüglich ihrer weiteren Tätigkeit wiegen.
Der Abgeordnete Taubeneder sagte zu, die Anliegen des Verbandes mit in den Landtag zu nehmen und im entsprechenden Ausschuss mit seinen Kollegen zu besprechen.